Ausbildungsziele
Die Ausbildung für Arbeitsmedizinische Assistent(inn)en (AMA) bietet eine Alternative zur kurativ ausgerichteten Arbeit im Krankenhaus in Form einer präventiv orientierten Tätigkeit in der Wirtschaft.
Die Teilnehmer(inn)en der AMA-Ausbildung sollen darauf vorbereitet werden, ihre zukünftigen Aufgaben im Betrieb – entsprechend dem Berufsbild des/der AMA - wahrnehmen zu können. Dabei steht die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, die arbeitsmedizinische Tätigkeiten betreffen, im Vordergrund.
Die Ausbildung setzt zwar medizinische Kenntnisse voraus. Um die vorwiegend präventivmedizinischen Aufgaben im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Betreuungseinrichtung erfüllen zu können, bedarf es jedoch spezieller Kenntnisse, die im Rahmen der Grundausbildung für diplomiertes Krankenpflegepersonal nicht angeboten werden.
Neben den "klassischen" Inhalten der traditionellen Arbeitsmedizin, die sich vorrangig mit physischen Einflussfaktoren beschäftigen, finden auch psycho-soziale Anforderungen Berücksichtigung.
Die Ausbildung ist auf die Prozessabläufe im Rahmen der arbeitsmedizinischen Betreuungseinrichtung abgestimmt. Sie ist somit praxis- und umsetzungsorientiert.
Als didaktische Methoden werden neben Fachvorträgen, Gruppenarbeit und Rollenspielen auch Betriebsbesuche eingesetzt. Zur Vermittlung von Wissens- und Handlungskompetenz in der Praxis werden Teile des Lehrgangs in Betrieben durchgeführt.