Ausbildungsziele
Ziel der Arbeitsmedizin ist die Erhaltung von Gesundheit und Leitungsfähigkeit der MitarbeiterInnen in Unternehmen.
Arbeitsmedizin befasst sich daher in erster Linie mit Einflussfaktoren aus der unmittelbaren Arbeitsumgebung (Arbeitsumfeld, Arbeitsmittel, Arbeitsstoffe), die auf die physische Gesundheit der arbeitenden Menschen einwirken. Sie bedient sich dabei der Verhältnis- und der Verhaltensprävention.
Weiters befasst sich die Arbeitsmedizin mit dem Menschen und seinen individuellen Voraussetzungen. In diesem Zusammenhang verfolgt sie in erster Linie einen individuellen Ansatz, der von verhaltenspräventiven Maßnahmen geprägt ist (Gesundheitsberatung).
Schließlich widmet sich die Arbeitsmedizin auch mit jenen immateriellen Einflussfaktoren, die aus der Organisation entstehen und primär psycho-soziale Auswirkungen haben. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf individuellen Maßnahmen.
Ziel des Lehrgangs ist die Ausbildung von Ärzt(inn)en zu qualifizierten Arbeitsmediziner(inne)n.
Es handelt sich um eine Grundausbildung, die die Teilnehmer(innen) darauf vorbereitet, ihre zukünftigen Aufgaben im Betrieb wahrnehmen zu können.
Die Ausbildung zum/zur Arbeitsmediziner(in) ist eine postgraduate-Ausbildung, die auf dem Medizinstudium an der Universität und der Turnus- bzw. Facharzt/Fachärztin-Ausbildung im Krankenhaus aufbaut.