Ausbildungsziele
Der Universitätslehrgang "Arbeits- und Wirtschaftsmedizin (MSc)" bietet die Möglichkeit zum professionellen Erwerb interdisziplinären, wissenschaftlich fundierten Wissens (Modelle, Terminologie) und entsprechender Umsetzungsmethoden zum Umgang mit wirtschaftlichen Strukturen auf allen hierarchischen und funktionellen Ebenen. Großer Wert wird daher auf die Vermittlung interdisziplinär vernetzter Kenntnisse und Fertigkeiten auf Basis einer soliden arbeitsmedizinischen Ausbildung gelegt.
Das Besondere des Lehrgangs besteht in seinem fächerübergreifenden Ansatz und der Verbindung von Elementen aus Medizin, Psychologie und Unternehmensführung zu einem ganzheitlichen, systematischen Konzept. Ergänzend zu diesen Kerndisziplinen werden weitere für Wirtschaftsmediziner(innen) notwendige Kompetenzen aus den Fächern Ethik, Recht und Volkswirtschaft vermittelt.
Der komplette Lehrgang besteht aus zwei Teilen:
- dem Basisteil Arbeitsmedizin (360 Unterrichtseinheiten, davon ca. 200 in Form von persönlicher Anwesenheit) und
- dem Aufbauteil Wirtschaftsmedizin (390 Unterrichtseinheiten, davon ebenfalls ca. 200 mit persönlicher Anwesenheit)
Ärzte/Ärztinnen, die bereits über eine abgeschlossene arbeitsmedizinische Ausbildung verfügen, wird diese als Basisteil Arbeitsmedizin angerechnet.
Absolventen erwerben den Titel Master of Science (MSc).
Kooperationspartner der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) bei diesem Lehrgang ist die Donau-Universität Krems.