Aktuelle Artikel
APA-Aussendung: Erfolgreiche, international tätige Arbeitsmedizinerin - neue Präsidentin der AAm!
Dr. Susanne SCHUNDER-TATZBER wurde am 21.September 2011 vom Vorstand der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) Klosterneuburg einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Die für die OMV tätige Arbeitsmedizinerin leitet seit 2011 das OMV International Health Management Team mit rd. 33.000 MitarbeiterInnen weltweit. Schunder-Tatzberg folgt dem im Frühjahr plötzlich verstorbenen Präsidenten Dr. Stefan Bayer nach.
Als Allgemeinmedizinerin absolvierte Dr. SCHUNDER-TATZBER ihre Arbeitsmedizin-Ausbildung Mitte der 90er Jahre an der AAm in Klosterneuburg, nachdem sie im Vorfeld ein mehrmonatiges Studium der TCM in China und eine Ausbildung zur Ganzheitsmedizinerin vollendet hatte.
Nach einem Ausbildungslehrgang der Arbeitspsychologie für Arbeitsmediziner - ebenfalls an der AAm Klosterneuburg absolviert - war es Schunder-Tatzber ein Anliegen, ihr fundiertes medizinisches Wissen durch Wirtschafts- und Managementkompetenz zu erweitern: in Form eines MAS Studiums in "Gesundheitsmanagement" an der Donau-Universität Krems und eines MBA-Studiums an der Open University ergänzte die neue AAm-Präsidentin ihr breites Ausbildungs- und Wissensspektrum.
Nach ihrer Ausbildung an der AAM baute Schunder-Tatzber das Arbeitsmedizinische Zentrum für das Wiener Rote Kreuz in Wien auf und aus. Ab 2002 arbeitete sie an einem großen EU - Projekt zum Thema Humankapital für das von der AAm gegründete Kompetenzzentrum für Humanvermögen und intensivierte in der Folge internationale Projektaufgaben für die AAm, wie EU-Projekte in Rumänien, Malta und der Türkei.
"Schließlich ereilte mich der Ruf der OMV, für deren rumänische Tochter PETROM ein Arbeitsmedizinisches Zentrum in Rumänien aufzubauen: Heute betreut PetroMed ca. 25.000 ArbeitnehmerInnen und bietet für diese neben arbeitsmedizinischer Versorgung auch kurative und präventive Leistungen in 30 arbeitsmedizinischen Ambulanzen an", so Schunder-Tatzber in ihrer Antrittsrede vor dem Vorstand der AAm.
Ende 2010 übertrug Schunder-Tatzber die operative Leitung der PetroMed an einen rumänischen Kollegen.
Mit Beginn 2011 wurde ihr die Leitung des internationalen Health Management Teams für den gesamten OMV Konzern mit rund 33.000 Mitarbeitern weltweit übertragen.
Arbeitsmedizin reloaded
Ein Artikel im Ärztemagazin 13/2011 beschreibt Arbeits- und Wirtschaftsmedizin als zeitgemäße Antwort auf die neuen ökonomischen Herausforderungen.
Abschied von einem Visionär - IN memoriam MR Dr. Stefan Bayer
Die Zeitschrift MAS widmet unserem verstorbenen Präsidenten MR Dr. Stefan Bayer einen Nachruf.
Betriebliche Gesundheitsförderung
Die herkömmlichen Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz genügen bei den heute aktuellen Belastungsfaktoren bei Weitem nicht mehr. Ein erweiterter ganzheitlicher Ansatz ist gefragt. Ein Ansatz, wie ihn die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) bietet. Diese Maßnahmen sollen nicht nur auf individuelle Verhaltensänderungen abzielen, sondern der Nachhaltigkeit halber vor allem auf der strukturell-betrieblichen Ebene hin zu einer Optimierung der Arbeitsverhältnisse wirken.
Lesen Sie den Artikel über BGF in der MAS 01.2011.
Arbeit darf nicht krank machen!
Ein aktueller Beitrag in der Beilage "Gesund" der Kronen Zeitung vom 26. März 2011 beleuchtet die Aufgaben der Arbeitsmedizin im Zusammenhang mit den zunehmeden psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.
AAM Im Dienst der gesundheit
Seit mehr als 25 Jahren gibt es die Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin. Im Rahmen von Projekten ist sie zunehmend europaweit tätig.
Der vollständige Artikel der Ausgabe 03/2011 der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN).
Arbeit im Wandel: Statt Hackeln ist Schuften angesagt - Überlegungen zur Arbeitsmedizin anlässlich des "Tags der Arbeit" am 1. Mai
Der Trend von der industrialisierten zur Dienstleistungsgesellschaft bringt einen Übergang von körperlicher zu psychischer Belastung mit sich. In einigen Bereichen kann man heute sogar von psyschischer Schwertsarbeit am Telefon sprechen.
Lesen Sie die Gedanken von Präs. Dr. Stefan Bayer zu Wert und Bedeutung der Arbeit in der Ärztewoche vom 29. April 2010.
Ausbildung von SGMS-Auditor(inn)en gemäß ONR 2619011 - Rückblick auf die erste Serie
Im Jänner und Februar 2010 fand die erste Serie der modularen Ausbildung von Auditor(inn)en von Sicherheits- und Gesundheitsmanagement-Systemen statt. Diese Ausbildung entspricht den in der ON-Regel 2619011 beschriebenen Anforderungen.
Ausgerichtet wurde sie von der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Die Ausbildung besteht aus den Modulen "SFK", "Arbeitsmedizin" und "SGMS".
21 Personen haben zumindest eines der drei Module besucht und erfüllen somit die Kompetenzanforderungen der ONR 2619011.
Das erste der drei Module widmet sich jenen Themen der Sicherheitstechnik, die nicht in der Basisausbildung von Arbeitsmediziner(inne)n behandelt werden. Vice versa befasst sich das Modul "Arbeitsmedizin" mit arbeitsmedizinischen Basiskonzepten, die in der Ausbildung von Sicherheitsfachkräften nicht vorkommen. Gemeinsam ist beiden Modulen daher der Fokus auf der Vermittlung von Fachtheorie, die Arbeitsmediziner(innen) bzw. Sicherheitsfachkräfte im jeweiligen "Gegenfach" benötigen, um in einem Auditteam mitzuwirken.
Das dritte Modul "Sicherheits- und Gesundheitsmanagement-Systeme" bildet sozusagen die Brücke zwischen den beiden anderen Teilen und stellt den Bezug zur Auditsituation her.
In Summe 21 Personen besuchten zumindest eines der drei Module (Modul SFK: 8, Modul Am: 11, Modul SGMS: 14). Alle Teilnehmer(innen) bestanden den das jeweilige Modul abschließenden mulitple-choice-Test mit Erfolg und erwarben somit eine neue Qualifikation als Auditor von SGMS.
Interessanter Weise besuchte jedoch die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmer des SFK-Moduls das Seminar nicht mit dem Ziel, in Zukunft als Mitglied eines Auditteams tätig zu werden, sondern als persönliche Fortbildung in einem berufsnahen Themenfeld. Anders jedoch im AM-Modul, wo beinahe ausschließlich Personen anwesend waren, die bereits Erfahrung als Auditor gesammelt haben.
Die Erwartungshaltungen der Teilnehmer(innen) waren dementsprechend unterschiedliche. Unabhängig davon wird in Zukunft mehr Gewicht auf die Umsetzung der Theorie-Inhalte durch Anwendung auf Fallbeispiele gelegt.
Übereinstimmung herrschte darin, dass der eingeschlagene Weg und die Form der Umsetzung stimmen. Bei durchaus unterschiedlichen individuellen und didaktischen Zugangsweisen wurden vor allem die fachliche Kompetenz aller Vortragenden und ihr spürbares Engagement lobend hervor.
Aufgrund des äußerst positiven Echos wurden für November und Dezember 2010 eine Wiederholung der Serie angesetzt.
Der Verzweiflung vorbeugen - Mobbing-Todesfall bei der Telekom Austria
Der beste Schutz vor solchen Verzweiflungstaten ist ein gutes Arbeitsklima in Unternehmen. Arbeitsmedizin kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten.
Der Artikel von Präs. Dr. Stefan Bayer in der Ärzte-Woche vom 18. März 2010 beschreibt, was zu tun ist.
BYE-OUT - Droge Arbeit gegen Probleme Daheim
Psychosozialer Stress, Burnout, posttraumatische Belastungsstörung - jeder Vierte wird von diesen Störungen irgendwann einmal in seinem Leben heimgesucht. Das wirkt sich auch auf das Berufsleben aus und führt zu Fehlzeiten. Oft sind es allerdings private Probleme, die die Arbeit belasten. Wenn der Grund für Arbeitsüberlastung im Entfliehen vor Auseinandersetzungen zu Hause liegt, greifen die üblichen Burnout-Therapien zu kurz.
Mehr dazu lesen Sie im Artikel der Ärzte Woche vom 11. März 2010.
Arbeitsplatzevaluierungen im Zuge der Ausbildung zum (zur) Arbeitsmediziner(innen)
- Im Zuge des Grundlagenlehrgangs Arbeitsmedizin in Vorarlberg wurde der INTERSPAR in Dornbirn von den angehenden Arbeitsmediziner(inne)n evaluiert. Der von Wolfgang Hafner seit über 10 Jahren erfolgreich geleitete Großmarkt, bot den Teilnehmer(inne)n des Lehrgangs eine Vielzahl an unterschiedlichen Arbeitsplätzen. So konnten neben Büroarbeitsplätzen die Frischeabteilung (Fleisch und Käse), ein Kassenarbeitsplatz, das Lager sowie die Regalbetreuung evaluiert werden. Die gesammelten Ergebnisse/Erkenntnisse wurden im Anschluss Dr. Christine Klien, Leiterin der ameco HEALTH PROFESSIONALS GmbH und Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin, präsentiert.
- Im Ausbildungsmodul 4 fand ein Praxistag bei den Wiener Linien (Hauptwerkstätte Simmering) unter der Leitung von Frau Dr. Yvonne Popper-Wawronek (Bild Mitte) statt. Die Teilnehmer(innen) hatten die Möglichkeit verschiedene Arbeitsplätze in den Bereichen Schienenbau, Oberbahnwerkstätte sowie Trenn- und Bindestände zu evaluieren. Die Evaluationsergebnisse sowie die Vorgangsweise bei Arbeitsplatzbegehungen wurden noch vor Ort mit der leitenden Arbeitsmedizinerin, der arbeitsmedizinischen Assistentin (Sabine Fabianek) sowie der Sicherheitsvertrauensperson (Gerhard Janu) besprochen und diskutiert. Die rege Befragung und der Erfahrungsaustausch zwischen den angehenden Arbeitsmediziner(innen) und den Arbeitnehmer(innen) stießen beidseitig auf großes Interesse.

- Unter der Führung des zuständigen Arbeitsmediziners Dr. Athanasios Kalliontzis (Bild links) und von Abteilungsvorstand und Sicherheitsfachkraft DI Dr. Markus Guggenberger wurde eine Reihe von interessanten Arbeitsplätzen an der HTL Eisenstadt evaluiert. Neben der genauen Besichtigung des Arbeitsplatzes stellte das Gespräch mit den an den Arbeitsplätzen befindlichen Beschäftigten (Schülern) ein wichtiges Kriterium zur Bewertung, und für eventuelle Verbesserungen dar. Besonders interessant für die Gruppe war die Möglichkeit, einen nicht alltäglichen Arbeitsplatz zu besichtigen: die HTL Eisenstadt hat vom Österreichischen Bundesheer einen ausgemusterten Draken zur Verfügung gestellt bekommen.

Arbeitsmedizin und Humanressourcen
Arbeits- und Wirtschaftsmedizin - Die andere (neue) Art der Unternehmensberatung.
Viele Unternehmer betrachten den Arbeitsmediziner lediglich als kostenintensives, gesetzlich vorgeschriebenes Hindernis, das die Lohn-Nebenkosten erhöht. Welchen Nutzen die Arbeitsmedizin für den Betrieb tatsächlich bringen kann, wird immer noch zu wenig erkannt.
Der Arbeitsmediziner der Zukunft ist gefordert, seine Leistung als Sonderform der Unternehmensberatung im Betrieb zu positionieren, zu kommunizieren und zu leben.
Lesen Sie den Artikel aus MAS 03.2009.
25 Jahre Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin
Die Östrerreichische Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) feierte am 7. Mai 2009 ihr 25-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Ärzteschaft, viele Referent(inn)en und Absolvent(inn)en der Ausbildungslehrgänge der AAm feierten mit uns dieses Jubiläum.
Betrachten Sie die Fotos und erhalten Sie so einen bildlichen Eindruck von der stimmungsvollen Feier.
Die Fotos können unter oeaam@aam.at angefordert werden.
Pressemitteilung zur 25-Jahr-Feier
GRADUIERUNGSFEIER - 2. Lehrgang "ARbeits- und Wirtschaftsmedizin, MSc"
Am 23. Jänner 2009 fand der 2. Master-Lehrgang in Arbeits- und Wirtschaftsmedizin im Rahmen der Graduierungsfeier an der Donau-Universität Krems seinen feierlichen Abschluss. Die Absolvent(inn)en erhielten den Titel "Master of Science" verliehen und können somit auch formal auf ihre erworbenen Kompetenzen verweisen.
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Wirtschaftskompetenzen für Mediziner
Das Masterstudium für Wirtschaftsmedizin gibt den Absolventen das nötige Rüstzeug für Führungspositionen in medizinischen Einrichtungen.
Lesen Sie das komplette Interview mit zwei Absolventen des Wirtschaftsmedizin-Lehrgangs in der Ausgabe der Ärztewoche vom 4. Dezember 2008.