Informationsarchiv
Informationsabend Arbeitsmedizin – Ärztekammer Wien
| Am 15. Oktober 2008 fand unter dem Titel „Kariere nach dem Turnus“ der erste Informationsabend für Turnusärzte in der Ärztekammer für Wien statt. Ein unerwartet großes Interesse am Thema Arbeitsmedizin führte 40 angehende Mediziner(innen) unter der Moderation von Dr. Athanasios Kalliontzis (Leiter Sektion Turnusärzte ÄK-Wien) zu einem angeregten Diskussionsabend mit Mag. Brigitte John-Reiter (GF AAm), Dr. Rudolf Hainz (Leiter Sektion Arbeitsmedizin ÄK-Wien) und Adrian Hörtl (Bildungsmanagement AAm). |
Eine Wiederholung der Veranstaltung wird derzeit geplant.
Höhenangst verboten!?
Projektarbeit – Ausbildung zum/zur Arbeitsmediziner(in)
![]() | Am 03.10.2008 startete eine Gruppe von zukünftigen Arbeitsmediziner(inne)n mit Ihrer Projektarbeit, welche das Ziel hat, arbeitsmedizinisches Handeln praktisch zu üben. Diese Projektarbeit ist Bestandteil der praxisorientierten Ausbildung an der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin in Klosterneuburg (NÖ). Unter der fachkundigen Leitung des Arbeitsmediziners MR Dr. Friedrich Ring, welcher als Projektbetreuer fungiert, wurde eine Begehung einer Windkraftanlage in Lichtenegg (NÖ) durchgeführt. |
Dabei informierten sich die zukünftigen Arbeitsmediziner(innen), nicht nur über technischen Details, sondern erfassten auch mögliche Belastungen und Beanspruchungen auf das Wartungspersonal. Nachdem das persönliche Gespräch mit den Arbeitern und deren Arbeitsumgebung grundlegende Erhebungsfaktoren darstellen, begleitete die Gruppe die drei Techniker und den Betriebsleiter Herrn Ing. Bogad von der Firma Enercon während der gesamten Wartungstätigkeiten.
| Über 300 Stufen führen in der Windanlage auf ca. 68 m empor bis in das Innere des Rotors, welcher einen Durchmesser von 70 m aufweist. Dieses Projekt, sowie die restlichen Projekte der angehenden Arbeitsmediziner(innen) werden Ende November 2008 abgeschlossen sein. Ein guter Grundstein für den zukünftigen beruflichen Erfolg als Arbeitsmediziner(in) ist gelegt. | ![]() |
Ethik in der Arbeitsmedizin - Gute Vorsätze genügen nicht
Arbeitsmediziner(innen) können Unternehmen zur Übernahme von ethischer Verantwortung motivieren.
Der Präsident der AAm, Dr. Stefan Bayer, im Gespräch mit dem Wissenschaftlichen Leiter des Kompetenzzentrums für Humanvermögen, Dr. Michael Litschka (Ärztewoche vom 3. April 2008).
"K & K - Feier" in der AAm
Ehrenmitgliedschaft für Univ.-Prof. Dr. Franz Muhar (29.02.2008)
Am 29. Februar 2008 wurde der scheidende Präsident, MR Dr. Franz Bichler, verabschiedet und der neue Präsident, Dr. Stefan Bayer, begrüßt.
Die Feier stand unter dem Motto "K & K". Das steht für "Kasnudeln und Kaiserschmarr'n", kulinarischen Spezialitäten aus den Heimatbundesländern (Kärnten und Wien) der beiden Präsidenten.
Die Feier war jedoch auch Anlass, Herrn Univ-Prof. Dr. Franz Muhar für seine Verdienste zu ehren.
Univ.-Prof. Dr. Egmont Baumgartner und Präs. Dr. Stefan Bayer überreichten die Ehrenurkunde an Univ.-Prof. Dr. Franz Muhar.
Prof. Muhar war über Jahrzehnte hinweg Vortragender im Rahmen der arbeitsmedizinischen Ausbildung. Seit der Gründung der Akademie war er eingebunden in die Formulierung der Lernziele und die Programmerstellung für die Ausbildung zum Arbeitsmediziner. Für das 3-bändige Handbuch "Angewandte Arbeitsmedizin" verfasste er Beiträge.
Seine Hörer waren stets begeistert von seinem lebendigen Vortrag voller anschaulicher Beispiele aus der Praxis. Genau so beeindruckte Prof. Muhar die Lehrgangsteilnehmer auch durch seine zutiefst menschliche Berufsauffassung als Arzt.
In so manchen Konfliktsituationen war Prof. Muhar um Ausgleich bemüht und aufgrund der allgemeinen Wertschätzung, die er als Fachmann und als Mensch genießt, darin auch erfolgreich.
Die AAm dankte daher Herrn Prof. Muhar als einem der Pioniere der Arbeitsmedizin in Österreich für seine großen Verdienste um die Arbeitsmedizin und seine Verbundenheit mit dem Haus und verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin.
Das Rahmenprogramm gestaltete Mag. Alexander Telesko, bekannt als "Apotheker" aus dem "Villacher Fasching".
AAm hat neuen Präsidenten (30.10.2007)
Seit 30. Oktober 2007 hat die Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) einen neuen Präsidenten. Dr. Stefan Bayer folgt damit MR Dr. Franz Bichler in der medizinisch-fachlichen Leitung der AAm nach.
Mit Dr. Bayer erhält die AAm einen dynamischen "Medizin-Manager", der Arbeitsmedizin, Wirtschaftsmedizin und eine niedergelassene Tätigkeit als Arzt für Allgemeinmedizin unter einen Hut bringt.
Er ist Konzernarbeitsmediziner der weltweit operierenden RHI AG sowie der BKS Bank, Leiter eines Zentrums für Arbeits- und Wirtschaftsmedizin, Konsulent bei Rio Tinto für H&S und Experte in H&S Gremien in Wien und Brüssel. Als Referent für Arbeits- und Wirtschaftsmedizin der Ärztekammer Kärnten hat er ein offenes Ohr für die Anliegen der Kolleg(inn)en in der betrieblichen Praxis.
Dr. Bayer ist Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin. Als Präsident der Gesellschaft für Wirtschaftsmedizin liegt ihm sehr an der Weiterentwicklung der Arbeitsmedizin zu einer modernen Dienstleistung. Die Nähe zur medizinischen Praxis hält er in einer Ordination in Arriach(Kärnten).
Für seine Präsidentschaft an der AAm hat der neue Präsident Bayer viel vor. In fachlicher Hinsicht sollen auch weiterhin Forschungs- und Beratungsprojekte auf europäischer Ebene entwickelt werden. Im Rahmen der Arbeitsmedizin-Ausbildung sollen neue Schwerpunktsetzungen (z.B. Arbeitzeit, Leiharbeit, Nanotechnologie) und best-practice-Beispiele den Lehrplan an aktuelle Erfordernisse anpassen.
Dr. Bayer möchte darüber hinaus den bereits anerkannt hohen Qualitätslevel der AAm (Qualitäts-Akkreditierung durch das BMWA) weiter heben. Eine Idee ist etwa die Schaffung eines Preises für hervorragende und innovative praktische arbeitsmedizinische Arbeit in Betrieben.
Weiters soll die AAm ihre auf ihrem dichten Expertennetzwerk basierende Expertise durch fachliche Stellungnahmen in Begutachtungsverfahren einbringen. Der Ausbau der AAm-Kompetenzen soll durch internationale Zusammenarbeit mit Akademien und Kliniken für Arbeitsmedizin in Deutschland erfolgen.
Schlussendlich soll sich die AAm an der Entwicklung neuer Berufsbilder und Curricula für allgemein präventivmedizinische Tätigkeitsbereiche im Rahmen der Österreichische Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation beteiligen und das Kompetenzzentrum für Humanvermögen in seinen Bestrebungen zur Bewertung von Humanvermögen und damit zur allgemeinen Hebung des Bewusstseins des Wertes der Mitarbeiter für das Unternehmen unterstützen.
Mobilfunk-Seminar in Graz (17.10.2007)

