Aufgaben und Ziele

Die Tätigkeit von Wirtschaftsmediziner(inne)n ist eine querfunktionale Aufgabe, die den Wert des Humanvermögens von Unternehmen in einer gesundheitsfördernden Arbeitswelt erhält und nach Möglichkeit weiterentwickelt.

Auch wenn die Grenzen zwischen Arbeitsmedizin und Wirtschaftsmedizin fließend sind, lässt sich generell folgende Abgrenzung treffen:

Die angewandte betriebliche Arbeitsmedizin beschäftigt sich in erster Linie analytisch mit der Erhaltung und Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeiter(inne)n. Sie konzentriert sich dabei vorrangig auf den Arbeitsplatz und die unmittelbare Arbeitsumgebung der Mitarbeiter(innen) bzw. die Mitarbeiter(innen) selbst.

In Erweiterung dazu stehen bei der Wirtschaftsmedizin Einflussfaktoren aus Arbeitsorganisation, Unternehmensführung und dem wirtschaftlichen Umfeld im Mittelpunkt. Sie beschäftigt sich mit dem Zusammenhang und den Wechselwirkungen zwischen Leistung der Mitarbeiter(innen) und Produktivität der Organisation.

Wirtschaftsmedizin ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sich systemisch mit der Fragestellung, wie Gesundheit und Leistung der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter(innen) als Träger wertvollen Wissens und Könnens als Erfolgsfaktor des Unternehmens erhalten und gefördert werden können.